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Die Nachbarschaft wird immer anonymer und das gegenseitige Helfen immer weniger selbstverständlich. Zudem ist die Gesellschaft mit der anstehenden Überalterung gefordert, da es immer mehr ältere und hilfsbedürftige Menschen gibt. Im Altersbericht des Kantons Bern von 2016 ist ersichtlich, dass es neue Vorsorgemodelle brauche, um der Entwicklung der Gesellschaft Rechnung zu tragen. Aus diesem Grund gibt es im Kanton Bern die Gegenbewegung zum immer anonymeren Leben, die «Sorgende Gemeinschaft», oder auch „Caring Comunity“. Unter diesem Namen sollen drei Pilotgemeinden das „Wir-Gefühl“ der Bevölkerung wieder stärken und dazu herausfinden, welche Mittel die Bevölkerung künftig dazu bringen können, füreinander da zu sein. Einer älteren Person den Einkauf zu tragen, für sie zu kochen oder – umgekehrt eine/n Senior/in zur Unterstützung einer Schulklasse einzusetzen. Das sind Beispiele für eine «Sorgende Gemeinschaft».

Vor zwei Jahren hat die Fürsorgedirektion des Kantons Bern dem Zentrum Schönberg in Bern den Auftrag erteilt, ein Projekt zum Thema zu entwickeln. Aus diesem Grund wurden drei unterschiedliche Regionen ausgewählt, welche während zwei Jahren in ihrer Gemeinde verschiedene Angebote testen. Mit dabei sind die Regionen Oberaargau Ost, Jegenstorf und Langnau. Dabei wurde ersichtlich, dass es einen grossen Unterschied zwischen ländlichen und städtischen Gemeinden gibt und dass in einigen Dörfern bereits eine sorgende Gemeinschaft gelebt wird. Im neo1 Wochenthema erfahren wir, mit welchen Herausforderungen die Pilotregionen zu kämpfen hatten und wie es mit dem Projekt „Sorgende Gemeinschaft“ in Zukunft weiter gehen wird.

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