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Keine Stärnewiehnacht, aber offene Sonntage

Im Sommer standen die Leute Schlange für die Stadtbatzen, nun hofft man bei der Stadtvereinigung, dass viele Leute zu Weihnachten SVL-Gutscheine verschenken. (Bild: Walter Ryser)

Angesichts der aktuellen Corona-Lage sah der Vorstand der Stadtvereinigung Langenthal (SVL) keine andere Wahl als die diesjährige Stärnewiehnacht vom 11. bis 13. Dezember abzusagen. "In den letzten Tagen sind wir zur Überzeugung gelangt, dass der Anlass sowohl organisatorisch wie auch finanziell für uns nicht durchführbar ist", begründet SVL-Präsident Peter Frei die Absage. Festhalten will man dagegen an den offenen Sonntagen im Dezember.

Es war ein banges Warten, verbunden mit leisen, aber lang andauernden Hoffnungen: Die Stadtvereinigung Langenthal hielt an der Idee fest, die Stärnewiehnacht vom 11. bis 13. Dezember im Zentrum von Langenthal durchführen zu können. Doch seit der Berner Regierungsrat letzte Woche strenge Corona-Schutzmassnahmen erlassen hat, war auch den Verantwortlichen der Stadtvereinigung klar, dass es dieses Jahr keine Weihnachts-Aktivitäten in der Marktgasse geben wird.

Verkaufssonntage mit weihnächtlichen Akzenten
Der Entscheid zur Absage sei ihnen schwergefallen, betont Peter Frei, Präsident der Stadtvereinigung, weil man gerade in diesen Zeiten die Mitglieder unterstützen und mit einem Anlass wie der Stärnewiehnacht zusätzliche Kunden nach Langenthal locken möchte. "Nach den jüngsten Massnahmen mussten wir jedoch einsehen, dass die Stärnewiehnacht in der bekannten Form sowohl finanziell wie auch organisatorisch für uns nicht durchführbar ist", gibt Frei zu verstehen. Mit dem Erlass des halben Jahresbeitrages für die Mitglieder sowie der Stadtbatzen-Aktion im Sommer (nach dem Lockdown), habe man das einheimische Gewerbe und die Detaillisten bereits kräftig unterstützt und müsse jetzt auch ein Auge auf die Finanzen der SVL werfen, führte der Präsident weiter aus.

Festhalten möchte man Stand jetzt aber an den beiden offenen Verkaufssonntagen vom 13. und 20. Dezember. Geplant ist zudem, dass die beiden Verkaufssonntage gewisse weihnächtliche Akzente aufweisen sollen. In welcher Form und in welchem Umfang sei momentan Gegenstand von Abklärungen. Nicht zuletzt hängt dies auch davon ab, was dannzumal gemäss regierungs- oder bundesrätlichen Anordnungen überhaupt möglich ist.

Hoffen auf Solidarität mit lokalem Gewerbe
Auf diese beiden Verkaufssonntage hin wird die SVL zudem eine kleine Werbekampagne starten und der Bevölkerung nochmals die SVL-Geschenkgutscheine beliebt machen. Gerade heuer seien diese ein ideales Weihnachtsgeschenk, sind die Vorstandsmitglieder überzeugt, weil einerseits der Beschenkte die Gutscheine in zahlreichen Geschäften einlösen kann und andererseits werde damit das lokale Gewerbe unterstützt. Beim SVL hofft man auf eine ähnliche Solidaritätswelle wie im Sommer bei der Stadtbatzen-Aktion.

Schweren Herzens absagen musste der SVL das Moonlight-Shopping vom Freitag, 30. Oktober. Eigentlich sollte in diesen Tagen das Weihnachtsgeschäft starten und bald auf vollen Touren laufen, bemerkt Marianne Steiner vom SVL-Sekretariat. Doch bei der herrschenden Ungewissheit, der Maskenpflicht in den Läden, den steigenden Corona-Fallzahlen sowie dem jüngsten, negativen Beispiel im Tivoli-Center sei vielen Leuten nicht nach einer nächtlichen Shopping-Tour zumute, macht sie klar, dass Moonlight-Shopping in Langenthal aktuell wohl nicht der richtige Anlass wäre. Noch nicht vom SVL-Programm gestrichen ist dagegen der "Black Friday" vom Freitag, 27. November, über dessen Durchführung man später entscheiden werde. (pd)


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