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Sven Düscher
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Spitex in der Region: Auch Corona-Positive werden gepflegt

Bei der Pflege von Personen die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, müssen Mitarbeitende der Spitex weitere Massnahmen treffen. Symbolbild

Die Spitex hat eine Versorgungspflicht. Das heisst, dass auch Klienten, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, weiterhin gepflegt werden. 

Das Personal der Spitex muss darum gut geschützt werden. Auch die Spitex AemmePlus, die Spitex Oberaargau und die Spitex Region Konolfingen haben Schutzmassnahmen ergriffen. Das erzählen die Spitex-Organisationen im Interview mit neo1. Neben regelmässigem Desinfizieren kommen spezielle Masken, Überzüge, Handschuhe und sogar Schuh-Überzüge zum Einsatz. Das Personal muss seit dem Frühling bei den Klienten sowie in den Stützpunkten eine Hygienemaske tragen. Aber trotz all den Massnahmen: Auch das Personal der Spitex kann sich mit dem Virus infizieren. Dass dies nicht planbar ist, ist auch dem Geschäftsleiter der Spitex AemmePlus, Peter Schüpbach bewusst. Bis jetzt hatten sie im Team aber noch keine Ansteckung mit dem Corona-Virus. Dass die Mitarbeitenden der Spitex auch zu Corona-positiven Personen nach Hause gehen, habe zuerst zu Verunsicherung geführt, erzählt Marius Muff, Geschäftsleiter der Spitex Region Konolfingen. Es musste geklärt werden, wie mit positiv getesteten Kunden umgegangen werden muss. Auch die Spitex AemmePlus schult und informiert ihre Mitarbeitenden. Damit alle Massnahmen auf dem neuesten Stand sind, bespreche die Geschäftsleitung mit Fachleuten zusammen einmal pro Woche die nötigen Massnahmen, erklärt Peter Schüpbach im Interview mit neo1. Damit die Klienten weiterhin Pflege in Anspruch nehmen können, braucht es auch das nötige Personal. Bis jetzt haben die befragten Spitex-Organisationen noch keinen Personalnotstand. Sie seien sich aber bewusst, dass sich das jederzeit ändern kann.
 


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