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Corona-Ausstellung im historischen Museum Luzern

Bildquelle: Historisches Museum Luzern

Normalerweise schauen historische Museen zurück in die Vergangenheit. Das Historische Museum Luzern dagegen schaut derzeit voraus auf die Zeit nach der Corona-Krise und fragt: Woran werden sich die Menschen im Kanton Luzern später einmal erinnern? Wie wollen wir die Geschichte von der Corona-Krise unseren Kindern und Enkelkindern erzählen? Und ganz konkret: Was würde jeder Einzelne von uns aus dieser Zeit aufbewahren?

Das historische Museum Luzern hat für sein Projekt einen Aufruf an die Bevölkerung gemacht, ihre Erinnerungen an die Corona-Krise einzureichen. Über 200 Erinnerungen und Gegenstände seien bislang im Museum eingetroffen, erzählt Almut Grüner, Direktorin der Kantonalen Museen Luzern, im Interview mit neo1. "Teilweise sind es Notizen, z.B. von einem Laden, der im Schaufenster eine Bemerkung zu Corona hatte oder von Nachbarn, die sich gegenseitig Hilfe angeboten haben. Notizen von Kindern, die ihre Erfahrungen, Gedanken und Gefühle aufgeschrieben haben und ganz viele Bastelarbeiten, wo man gemerkt hat, dass sich die Leute beschäftigt haben." Aus den Einsendungen möchte das Museum die Objekte aussuchen, die es dann in seine historische Sammlung übernimmt – als Zeitzeugen für diese ungewöhnliche Zeit, in der wir uns befinden. Viele dieser Dinge wird es schon bald nach der Krise nicht mehr geben. Umso wichtiger ist es, sie jetzt fürs Museums aufzuheben! Mit der Corona-Sammlung möchte das Historische Museum die Geschichte von heute für die Menschen von morgen erhalten, bewahren – und zugänglich machen. Die Ausstellung ist für in 4-5 Jahren geplant.  


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