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Trotz Prävention: Geschlechtskrankheiten nehmen zu

In der Schweiz nehmen Geschlechtskrankheiten trotz einer grossangelegten Kampagne der Gesundheitsbehörden teilweise massiv zu. Dabei hatte der Bund 2011 angekündigt, dass die Zahl der Ansteckungen mit sexuell übertragbaren Krankheiten bis 2017 halbiert werden soll. Die Präventionsbemühungen sind aber nach Einschätzung des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) trotzdem nicht gescheitert. Denn beim Aids-Virus HIV, der sexuell übertragbaren Infektion mit den schwerwiegendsten Folgen, ist die Anzahl neuer Fälle mit 556 gegenüber 552 im Vorjahr stabil, wie BAG-Sprecher Adrien Kay der Nachrichtenagentur sda sagte.

Besonders stark angestiegen sind im vergangenen Jahr die Fälle von Gonorrhoe, dem Tripper. Sie stiegen um über einen Viertel auf fast 2500 Fälle an. Die Zunahme der Geschlechtskrankheiten ist nach Einschätzung des BAG zum Teil auch auf neue Tests sowie eine erhöhte Sensibilisierung der Ärzte zurückzuführen.

Erst im vergangenen Herbst hatte die Weltgesundheitsorganisation WHO darauf hingewiesen, dass die weltweit verbreiteten Geschlechtskrankheiten Gonorrhoe, Syphilis und Chlamydiose immer schwerer zu bekämpfen sind. Die Bakterien, die sie auslösen, seien in wachsendem Masse resistent gegenüber Antibiotika.


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